Der Landkreis Tübingen hat die Sperrmüllentsorgung klar geregelt, und wer die Regeln kennt, spart sich Ärger. Grundlage ist die Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises, die alle Haushalte und Grundstücksnutzer zum Anschluss an die öffentliche Entsorgung verpflichtet. Sperrmüll darf demnach weder irgendwo abgestellt noch privat weitergegeben werden, sofern er als Abfall einzustufen ist. Die kommunale Abfuhr funktioniert über ein Berechtigungssystem. Jedes Jahr, Ende Januar, verschickt der Landkreis zusammen mit dem Abfallgebührenbescheid entweder einen Berechtigungscode für die Online-Anmeldung oder Wertmarken für die postalische Anmeldung. Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, erhält den Code nicht direkt, sondern über Hauseigentümer oder Hausverwaltung. Das führt in der Praxis regelmäßig dazu, dass Mieterinnen und Mieter ihren Code erst auf Nachfrage bekommen oder gar nicht. Die Abfuhr selbst findet zweimal jährlich statt, jeweils auf Anforderung. Pro Abfuhr sind maximal zwei Kubikmeter erlaubt, einzelne Teile dürfen nicht schwerer als 50 Kilogramm und nicht breiter als 1,5 Meter sein. Der Sperrmüll muss am Abholtag ab 6:00 Uhr bereitstehen. Wer zu früh bereitstellt oder den Termin verpasst, muss neu anmelden und erneut warten, denn die Wartezeit nach der Anmeldung beträgt bis zu sechs Wochen. Viele unterschätzen außerdem, was tatsächlich als Sperrmüll gilt. Metallschrott, Elektroschrott, Holz und Häckselgut sind eigene Kategorien und werden separat erfasst. Abfälle aus Gebäuderenovierungen, also Bauschutt, Fliesen oder Dämmplatten, gehören grundsätzlich nicht in die Sperrmüllabfuhr. Gleiches gilt für Fahrzeugteile und Gewerbeabfälle. Wer solche Materialien loswerden möchte, muss sie entweder selbst zum Entsorgungszentrum Dußlingen bringen oder einen privaten Entsorgungsdienst beauftragen. Das Entsorgungszentrum in Dußlingen nimmt Sperrmüll und Holzmöbel gegen Wertmarke an, Elektroschrott und Metallschrott aus privaten Haushalten sogar kostenlos und ohne Marke. Öffnungszeiten und Annahmebedingungen sollte man vorab prüfen. Alternativ steht in Tübingen der Wertstoffhof in der Morgenstelle zur Verfügung, der neben Sperrmüll auch Altglas, Altpapier, Grünschnitt und kleine Mengen Schadstoffe annimmt. Wer einen privaten Entsorgungsdienstleister wie AFLEX beauftragt, umgeht Wartezeiten, Mengengrenzen und die Frage, welche Fraktion wohin gehört. Wir übernehmen die Sortierung und stellen sicher, dass jedes Material den gesetzlich vorgeschriebenen Weg nimmt. Gerade bei Haushaltsauflösungen, wo unterschiedlichste Materialien anfallen, ist das ein erheblicher praktischer Vorteil.
„Bei der Entrümpelung unserer Garage fühlte ich mich rundum gut betreut. Die Mitarbeiter waren hilfsbereit und haben ihre Arbeit gründlich und professionell erledigt."
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