Leverkusen hat klare Spielregeln für die städtische Sperrmüllabholung, die viele Haushalte erst dann kennenlernen, wenn der Abholtermin bereits verpasst wurde. Die AVEA, die im Auftrag der Stadt die Abfallentsorgung übernimmt, stellt zweimal im Jahr eine kostenlose Abholung bereit. Wer dieses Kontingent nutzen möchte, muss sich schriftlich anmelden: per Sperrmüllkarte aus dem Abfallkalender, per E-Mail an sperrmuell@avea.de, über das Online-Formular, per Fax oder über die AVEA-App. Dabei sind nicht nur die Art der Gegenstände anzugeben, sondern auch die genaue Stückzahl. Wer unvollständige Angaben macht, riskiert, dass die Fahrzeuge ohne Mitnahme weiterfahren.
Das Volumen ist begrenzt, und kein Gegenstand darf eine bestimmte Länge überschreiten. Wer größere Mengen hat oder sperrige Stücke wie Schrankwände, übergroße Sofas oder ausgediente Gartengeräte loswerden möchte, muss andere Wege gehen. Alles, was über das Kontingent hinausgeht oder nicht angemeldet wurde, bleibt liegen und muss selbst abtransportiert werden. Das kann schnell zu einem Problem werden, wenn eine Wohnung bis zu einem bestimmten Datum geräumt sein muss.
Wer den Sperrmüll selbst zum Wertstoffzentrum bringen möchte, findet in der Dieselstraße 18 die Hauptanlaufstelle. Dort können auch Schadstoffe an der stationären Schadstoffannahmestelle abgegeben werden. Eine weitere Annahmestelle befindet sich am AVEA-Müllheizkraftwerk in Leverkusen-Küppersteg, wo unter anderem Sperrmüll, Altpapier, Bioabfälle und Grünschnitt angenommen werden. Elektroaltgeräte sind dort ausgeschlossen und müssen separat entsorgt werden. Für Schadstoffe, die nicht selbst transportiert werden können oder sollen, fährt das Schadstoffmobil regelmäßig verschiedene Standorte im Stadtgebiet an.
Änderungen oder Stornierungen eines städtischen Abholtermins sind bis zu drei Tage vor dem geplanten Datum möglich, auch telefonisch. Wer per Online-Formular bestellt hat, bekommt eine Bestätigung per E-Mail; alle anderen erhalten einen Brief. Der Sperrmüll muss am Abfuhrtag frühzeitig bereitgestellt sein. Wer zu spät bereitstellt, verliert seinen Termin. Außerdem gilt: Dem bereitgestellten Sperrmüll dürfen keine Wertstoffe wie Metalle entnommen werden.
Für viele Situationen reicht das städtische System schlicht nicht aus. Wer nach einem Todesfall eine Wohnung räumen muss, wer nach einem Umzug größere Mengen loswerden möchte oder wer als Vermieter eine Wohnung nach dem Auszug von Mietern beräumen lassen muss, braucht eine Lösung, die sich nicht an Kontingentgrenzen und feste Anmeldefristen hält. AFLEX übernimmt genau diese Fälle: kurzfristig, mengenneutral und mit dem Ziel, das Objekt vollständig und sauber zu übergeben. Wir koordinieren Abholung, Transport und Entsorgung aus einer Hand, ohne dass mehrere Dienstleister koordiniert werden müssen. Für ein konkretes Angebot genügt eine kurze Anfrage per E-Mail an info@aflex.de oder ein Anruf unter der kostenfreien Hotline 0800 2393 100.




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