Sperrmüll ist in Ingolstadt klar definiert. Als Sperrgut gilt alles, was aufgrund seiner Größe nicht in die reguläre Restmülltonne passt und sich auch durch zumutbare Zerkleinerung nicht dafür eignet. Die Faustformel der IKB lautet: Alles, was man bei einem Umzug mitnehmen würde. Wer also ein Sofa, eine Waschmaschine oder einen alten Schreibtisch entsorgen möchte, liegt damit richtig. Kleinere Stücke, die sich zersägen lassen, dürfen dagegen einfach über die Restmülltonne entsorgt werden. Das spart einen Termin und ist vollkommen regelkonform.
Wer den kommunalen Weg wählt, meldet sich telefonisch unter 0841/305-3777 an und gibt dabei Adresse sowie eine grobe Auflistung der Gegenstände durch. Die IKB holt Sperrmüll bis zu zweimal im Jahr kostenlos ab, der Termin kommt allerdings mit mehreren Wochen Vorlauf. Am Abholtag selbst muss das Sperrgut spätestens um 7:00 Uhr an der Grundstücksgrenze stehen, maximal drei Meter von der Fahrbahn entfernt. Wer zu früh bereitstellt, riskiert Beschwerden der Nachbarschaft oder Bußgelder. Abgeholt wird bis spätestens 15:30 Uhr. Für Altholz, Metall und Elektroaltgeräte schickt die IKB separate Fahrzeuge. So kann es passieren, dass der Kühlschrank am Vormittag mitgenommen wird, das Sofa aber erst am Nachmittag oder an einem anderen Tag. Wer das nicht einkalkuliert, steht unter Umständen mit halbem Sperrmüll vor der Tür.
Nicht alles, was groß ist, gilt als Sperrmüll. Bauschutt, Renovierungsabfälle wie alte Türen oder Fensterrahmen, Autoteile, Lacke und Altöl fallen aus dem Katalog heraus. Gegenstände, die größer als 2,60 Meter Länge, 2 Meter Breite oder 15 Zentimeter Höhe sind, nimmt die IKB nur zerlegt mit. Wer also eine alte Hollywoodschaukel oder einen langen Tisch entsorgen möchte, muss diese vorher auseinandernehmen. Das ist ein Punkt, den viele erst am Abholtag bemerken.
Wer noch gebrauchsfähige Möbel oder Haushaltsgeräte hat, sollte diese zum Wertstoffhof Süd oder zum Caritas-Markt bringen. Die IKB sortiert beim Abholen keine verwertbaren Gegenstände aus. Was auf dem Gehweg steht, wird entsorgt. Wer also ein funktionsfähiges Regal oder eine intakte Stehlampe loswerden möchte, hat über den Wertstoffhof die Möglichkeit, dass andere davon profitieren.
Ingolstadt betreibt zwei kommunale Wertstoffhöfe: den Wertstoffhof Süd im Gewerbegebiet Am Weiherfeld und den Wertstoffhof Fort Hartmann an der Ochsenmühlstraße im Nordwesten. Beide verleihen auch Anhänger, was praktisch ist, wenn man größere Mengen selbst anliefern möchte. Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit. Im Winter schließen beide Höfe werktags früher. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft die aktuellen Zeiten direkt bei der IKB, bevor er mit einem beladenen Anhänger anrückt.
Wer all das umgehen möchte, beauftragt einen privaten Sperrmüllservice. Aflex übernimmt die Abholung kurzfristig, sortiert vor Ort und entsorgt fachgerecht. Für Ingolstadt sind wir regelmäßig im Einsatz und realisieren Termine deutlich schneller als die kommunale Warteliste erlaubt. Gerade bei Wohnungsauflösungen, Erbschaftsfällen oder zeitkritischen Umzügen ist das der entscheidende Vorteil. Was die Kosten angeht, hängt das vom Umfang, der Zugänglichkeit und der Art der Gegenstände ab. Wir beraten Sie dazu gerne persönlich und erstellen ein konkretes Angebot für Ihre Situation.




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