Heilbronn unterscheidet bei der Sperrmüllentsorgung zwischen der Stadt und dem Landkreis, und dieser Unterschied hat praktische Konsequenzen. Wer in der Stadt Heilbronn wohnt, hat Anspruch auf eine kostenlose Abholung oder Selbstanlieferung pro Jahr, begrenzt auf drei Kubikmeter. Das entspricht grob dem Volumen eines mittelgroßen Kleintransporters. Die Anmeldung läuft über eine Abrufkarte oder online, der Abholtermin folgt dann in etwa vier Wochen. Wer lieber selbst anliefert, kann das beim Recyclinghof Plus in der Vogelsangklinge tun, montags bis freitags und samstags zu den jeweiligen Öffnungszeiten. Wer die Jahresquote für die Selbstanlieferung nutzt, verliert gleichzeitig den Anspruch auf die kostenlose Hausabholung im laufenden Jahr. Beides zusammen ist nicht möglich.
Einzelne Gegenstände dürfen dabei nicht schwerer als 50 Kilogramm sein und nicht breiter als 1,50 Meter. Schwerere oder sperrigere Stücke müssen vor der Anlieferung zerlegt werden, andernfalls bleibt nur ein alternativer Entsorgungsweg. Renovierungsabfälle wie alte Fenster, Türen oder Bauschutt gehören grundsätzlich nicht zum Sperrmüll, ebenso wenig Kfz-Teile, Altreifen, Schadstoffe oder Nachtspeicheröfen. Wer solche Materialien trotzdem anliefert, riskiert die Ablehnung der gesamten Fuhre. Wird die Drei-Kubikmeter-Grenze überschritten, wird die gesamte Anlieferung gebührenpflichtig.
Haushalte im Landkreis Heilbronn unterliegen anderen Regelungen. Der städtische Recyclinghof Plus steht ihnen nicht offen. Stattdessen stehen die Entsorgungszentren in Eberstadt und Schwaigern-Stetten zur Verfügung, wo Sperrmüll gebührenpflichtig angeliefert werden kann. Elektroschrott, Kühlgeräte und Altmetall werden dort allerdings kostenfrei angenommen. Für die Hausabholung im Landkreis ist eine Anmeldung über das Kundenportal des Landkreises erforderlich, der genaue Termin wird dann vom Abfuhrunternehmen mitgeteilt.
Wer mehr als drei Kubikmeter loswerden möchte oder Materialien hat, die der kommunale Dienst nicht annimmt, steht vor der Frage, wie er das regelt. Genau hier setzt der AFLEX-Service an. Wir übernehmen Mengen, die über das städtische Kontingent hinausgehen, und nehmen auch Materialien mit, die an kommunalen Annahmestellen abgelehnt werden. Das spart mehrere Fahrten und den Aufwand, Gegenstände vorab zu sortieren oder zu zerlegen. Wer unsicher ist, was bei seinem Auftrag anfällt, schickt uns einfach Fotos des zu entsorgenden Gutes. Wir geben dann eine konkrete Einschätzung, was der Termin umfasst und was wir mitnehmen können. Für Rückfragen ist unser Team unter info@aflex.de erreichbar.




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