Gelsenkirchen hat klare Regeln dafür, was als Sperrmüll gilt und was nicht. Gelsendienste sammelt sperrige Haushaltsgegenstände, die wegen ihrer Größe nicht in die Restmülltonne passen. Dazu zählen Stühle, Tische, Schränke, Lattenroste, Matratzen und gebündelte Bodenbeläge wie Teppiche, PVC oder Laminat. Wer einen Abholtermin vereinbart, darf den Sperrmüll frühestens ab 12 Uhr am Vortag auf den Gehweg stellen und muss ihn spätestens bis 6 Uhr am Abfuhrtag bereitgestellt haben. Zu frühes Bereitstellen gilt als Ordnungswidrigkeit. Abgeholt wird ausschließlich vom öffentlichen Gehweg, nicht von privaten Grundstücken, Vorgärten oder Innenhöfen.
Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Herde werden von Gelsendienste separat eingesammelt. Für sie braucht es einen eigenen Abholtermin, unabhängig vom Sperrmülltermin. Geräte mit fest verbauten elektronischen Bauteilen dürfen grundsätzlich nicht zum Sperrmüll, sondern müssen als Elektroaltgeräte getrennt entsorgt werden.
Die Terminvergabe bei Gelsendienste läuft telefonisch. Einen Anspruch auf bestimmte Abfuhrtage oder Abfuhrzeiten gibt es nicht, und gerade in der Frühjahrszeit, wenn viele Haushalte gleichzeitig ausmisten, kann die Wartezeit spürbar länger ausfallen. Wer kleinere Mengen loswerden möchte, kann Sperrmüll bis zu einem Kubikmeter kostenlos an den beiden Wertstoffhöfen in der Adenauerallee 115 und der Wickingstraße 25a abgeben. Größere Mengen sind dort kostenpflichtig. PKW mit Anhänger oder Transporter dürfen das Gelände beim Selbstanliefern nicht befahren, was die Nutzung für größere Mengen zusätzlich einschränkt.
Was definitiv nicht zum Sperrmüll gehört, ist für viele überraschend. Renovierungsabfälle wie Türen, Fenster, Fußleisten, Zäune oder Schalbretter nimmt Gelsendienste nicht mit. Gleiches gilt für Bauschutt, also Waschbecken, WC-Schüsseln und Fliesen. Gartenabfälle, Problemstoffe wie Farben, Lacke, Chemikalien oder Altöl sowie Altreifen und asbesthaltige Materialien fallen ebenfalls nicht unter den Sperrmüllservice. Wer nach einer Renovierung oder einem Umbau entsorgen möchte, steht mit dem städtischen Abholservice oft vor einer Lücke.
Genau hier setzt unsere Sperrmüllentsorgung in Gelsenkirchen an. Wir übernehmen auch die Materialien, die Gelsendienste ablehnt, und kümmern uns um die fachgerechte Trennung und Entsorgung. Wer eine Wohnung räumt, eine Immobilie übergibt oder nach einem Todesfall einen Haushalt auflöst, kann uns den gesamten Prozess übertragen. Wir besichtigen das Objekt vorab, entweder persönlich oder per digitaler Begehung, und erstellen auf dieser Basis ein individuelles Angebot. Die Kosten hängen von Menge, Art der Materialien und Zugänglichkeit des Objekts ab. Rufen Sie uns unter 0800 2393 100 an oder senden Sie eine Anfrage an info@aflex.de, damit wir gemeinsam den passenden Termin und Umfang festlegen.




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