Wer Sperrmüll in Fürth entsorgen möchte, hat grundsätzlich zwei offizielle Wege: die Abgabe am Recyclinghof oder die Abholung auf Antrag durch die städtische Abfallwirtschaft. Am Recyclinghof Atzenhof in der Vacher Straße können Haushalte Sperrmüll, Elektrogeräte, Holz und Metall kostenlos bis zu einer bestimmten Menge abgeben. Der Recyclinghof Süd in der Karolinenstraße ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Sonderabfall nimmt der Recyclinghof Süd allerdings nicht an. Diese Fraktion gehört ausschließlich nach Atzenhof, und das nur werktags. Wer die Abholung bevorzugt, kann diese zweimal jährlich beantragen. Die Anmeldung läuft online über das städtische Portal, alternativ per E-Mail oder persönlich bei der Abfallwirtschaft. Termine lassen sich bis zu zwei Monate im Voraus buchen, die Bestätigung kommt spätestens am nächsten Werktag.
Das Sperrgut darf frühestens ab 18 Uhr des Vortages bereitgestellt werden. Bei Vormittagsterminen muss alles bis 6:30 Uhr stehen, bei Nachmittagsterminen bis 9:30 Uhr. Bereitgestellt wird ebenerdig, maximal 15 Meter vom Privatgrund entfernt, frei zugänglich. Das Sammelfahrzeug benötigt auf Privatgrund eine Durchfahrtsbreite von 3,5 Metern, eine Höhe von 4 Metern und eine Tragfähigkeit von 26 Tonnen. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, muss das Sperrgut an den öffentlichen Bereich vorverlegen. Gegenstände über 2,50 Meter Länge werden grundsätzlich nicht mitgenommen. Autoteile und Autozubehör sind explizit ausgeschlossen. Das Sperrgut muss nach vier Kategorien sortiert bereitgestellt werden: Holz, sperriger Hausrat, Elektrogeräte und Metalle aus dem Haushalt. Alles außerhalb dieser Kategorien bleibt stehen, und die Verantwortung für die Entsorgung liegt dann beim Antragsteller.
Bau- und Renovierungsabfälle, etwa alte Holzdecken oder Bodenbeläge, gelten nicht als Sperrmüll. Sie können gegen eine separate Gebühr am Wertstoffhof abgegeben werden. Wer im Landkreis Fürth wohnt, also außerhalb der kreisfreien Stadt, fällt unter andere Regelungen. Dort übernimmt das Landratsamt die Organisation, und die Abholung ist zweimal jährlich ohne zusätzliche Gebühr möglich. Die Anmeldung erfolgt online über das Portal des Landratsamts.
Wer größere Mengen hat, eine Wohnung auflöst oder Gegenstände besitzt, die die städtischen Vorgaben nicht erfüllen, kommt mit dem kommunalen Angebot schnell an Grenzen. Für diese Situationen bietet Aflex einen privaten Sperrmüllservice an. Wir holen ab, was die Stadt stehen lässt, tragen es aus der Wohnung heraus und kümmern uns um die fachgerechte Weiterverwertung oder Entsorgung. Dabei richten wir uns nach Ihrem Zeitplan und nicht nach festen Abholzeiträumen, die Wochen im Voraus gebucht werden müssen. Gerade bei Wohnungsauflösungen, bei denen viele Gegenstände gleichzeitig anfallen oder einzelne Stücke besondere Maße haben, lässt sich der Aufwand mit einem einzigen Auftrag an Aflex bündeln. Wir übernehmen die Einschätzung vor Ort, organisieren das passende Fahrzeug und sorgen dafür, dass verwertbare Materialien ihren Weg in die richtige Weiterverarbeitung finden. Was die Kosten angeht, hängen diese von Menge, Art und Zugänglichkeit des Materials ab. Wir beraten Sie dazu gerne persönlich.




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