Freiburg im Breisgau hat ein klar geregeltes System für die kommunale Sperrmüllentsorgung. Die ASF, die im Auftrag der Stadt tätig ist, stellt jedem Privathaushalt pro Jahr vier Kubikmeter kostenlose Abholung zur Verfügung. Dieses Kontingent lässt sich entweder in zwei Tranchen zu je zwei Kubikmetern oder als einmalige Abholung von vier Kubikmetern nutzen. Die Anmeldung läuft online über die ASF-App oder die ASF-Homepage, alternativ per Sperrmüllkarte aus dem Abfallkalender. Wer online bucht, kann den Termin direkt selbst wählen, bei der Kartenanmeldung wird er schriftlich mitgeteilt. Verbindlich ist der Termin erst nach der E-Mail-Bestätigung, die innerhalb weniger Werktage eintrifft.
Die reguläre Wartezeit beträgt derzeit bis zu vier Wochen. Wer schneller muss, kann die Expressoption buchen, dann kommt die ASF innerhalb einer Woche. Am Abholtag muss der Sperrmüll bis 6:30 Uhr am Gehwegrand bereitstehen, mit ausreichend Platz für Fußgänger, Kinderwagen und Rollstuhlfahrende. Einzelne Teile dürfen dabei eine bestimmte Länge und ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten. Wer einen alten Kleiderschrank oder ein Sofa loswerden will, muss diese Stücke also vorab zerlegen.
Nicht alles, was sperrig ist, gilt als Sperrmüll im rechtlichen Sinne. Elektrogeräte, Holzteile aus dem Außenbereich, Farben, Lacke, Bauschutt, Autoteile und Chemikalien gehören nicht in die Sperrmüllabholung. Diese Materialien müssen separat und nach eigenen Vorschriften entsorgt werden. Wer sie trotzdem bereitstellt, riskiert, dass der gesamte Sperrmüll nicht mitgenommen wird. Selbstanlieferungen am Umschlag- und Verwertungszentrum sind möglich und erfordern einen gültigen Personalausweis sowie den aktuellen Abfallgebührenbescheid als Nachweis des Freiburger Wohnsitzes.
Ab 2026 ändert sich die Kommunikation rund um Sperrmüll in Freiburg. Abfallkalender und Sperrmüllkarte werden nicht mehr automatisch in den Briefkasten zugestellt, die Anmeldung erfolgt dann überwiegend digital. Wer das System bisher kaum genutzt hat, sollte sich frühzeitig mit der ASF-App vertraut machen. Für Gewerbetreibende gilt das kostenlose Kontingent übrigens nicht. Die gewerbliche Sperrmüllabholung durch die ASF ist kostenpflichtig und wird nach Lademinuten abgerechnet.
Für viele Situationen, etwa nach einem Umzug, einer Haushaltsauflösung oder dem Entrümpeln eines Nachlasses, reicht das städtische Kontingent schlicht nicht aus. Dann ist ein privater Sperrmüllservice wie AFLEX die praktischere Lösung. Wir kennen die lokalen Entsorgungsstrukturen, arbeiten nach denselben gesetzlichen Vorgaben und können auch gemischte Materialien in einem Einsatz abwickeln. Wer unsicher ist, welche Gegenstände wohin gehören, bekommt bei uns klare Auskunft, bevor der Termin vereinbart wird.




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