Frankfurt am Main hat klare Regeln für die Sperrmüllentsorgung. Wer sie kennt, spart sich Ärger und Bußgelder. Die städtische Abholung läuft über die FES, die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH. Wer diesen Service nutzen möchte, muss einen Termin vereinbaren, entweder telefonisch, online oder persönlich im FES-Servicecenter. Ohne Anmeldung darf kein Sperrmüll auf die Straße. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht immer: Wer Möbel einfach vor das Haus stellt, ohne Termin und ohne Anmeldung, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Seit Oktober 2025 wurden die Bußgelder in Frankfurt deutlich verschärft. Illegal entsorgter Sperrmüll kostet mindestens 1.000 Euro, wer zu früh bereitstellt, muss mit mindestens 180 Euro rechnen. Das Bereitstellungsfenster ist eng: frühestens am Vortag ab 15:30 Uhr, spätestens bis 6:00 Uhr am Abholtag. Der Standplatz muss ebenerdig und für das Sammelfahrzeug erreichbar sein, der Transportweg für das Ladepersonal darf 5 Meter nicht überschreiten, die Durchgangsbreite muss mindestens 1,5 Meter betragen. Die FES fährt mit drei verschiedenen Fahrzeugen, weil sie sortenrein sammelt. Elektrogroßgeräte, Holz und Restsperrmüll müssen deshalb getrennt bereitgestellt werden. Wer alles in einen Haufen wirft, riskiert, dass ein Teil nicht mitgenommen wird. Nicht über den Sperrmüll entsorgbar sind Schadstoffe wie Lacke, Farben oder Holzschutzmittel, Baumaterialien wie Fenster, Türen oder Sanitärobjekte sowie Autoreifen. Diese Materialien gehören zum Wertstoffhof oder zum Schadstoffmobil. Frankfurt betreibt vier Wertstoffhöfe und zwei Kleinmüllplätze. Wer kleinere Mengen selbst anliefern möchte, kann über den sogenannten Kofferraumservice bis zu 1 m³ kostenlos abgeben, vorausgesetzt, die Person ist in Frankfurt gemeldet und an die städtische Abfallsammlung angeschlossen. Am Wertstoffhof Nord in der Max-Holder-Straße ist ein Self-Service per App außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. In bestimmten Wohngebieten, vor allem in Siedlungen großer Wohnungsbaugesellschaften, erfolgt die Sperrmüllabholung nicht auf individuelle Anfrage, sondern zu festen Terminen alle vier Wochen. Wer dort wohnt, sollte prüfen, ob das eigene Gebäude diesem Rhythmus folgt, bevor ein separater Termin vereinbart wird. Pro Termin nimmt die FES bis zu 10 m³ kostenlos mit, sofern der Anschluss an die städtische Abfallsammlung besteht. Wer größere Mengen hat, Materialien entsorgen möchte, die die FES nicht mitnimmt, oder schlicht unter Zeitdruck steht, findet im privaten Sperrmüllservice in Frankfurt am Main die praktischere Lösung. AFLEX übernimmt auch Materialien, die über den städtischen Weg nicht laufen, und koordiniert die fachgerechte Entsorgung über die richtigen Kanäle. Wer unsicher ist, was in welche Kategorie fällt, kann uns das vorab schildern. Wir klären das gemeinsam, bevor der Termin feststeht.
„Bei der Entrümpelung unserer Garage fühlte ich mich rundum gut betreut. Die Mitarbeiter waren hilfsbereit und haben ihre Arbeit gründlich und professionell erledigt."
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