Die Küchenentsorgung in Worms folgt klaren Regeln, die viele erst dann kennenlernen, wenn ein Termin bereits geplatzt ist. Die Stadt Worms unterscheidet bei der Hausratabfuhr strikt zwischen verschiedenen Abfallkategorien, und diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob Ihr Abfall tatsächlich mitgenommen wird. Küchenschränke, Hängeschränke und Unterschränke gelten als Holz-Sperrmüll. Die ebwo AöR holt diesen auf Abruf ab, bis zu viermal im Jahr und bis zu vier Kubikmeter pro Termin gebührenfrei, sofern das Grundstück an die städtische Abfallentsorgung angeschlossen ist. Allerdings gilt eine wichtige Bedingung: Große Möbel müssen vor der Abholung zerlegt werden. Wer einen kompletten Küchenschrank als Ganzes auf den Gehweg stellt, riskiert, dass er stehen bleibt. Lackierte, furnierte oder mit Resopal beschichtete Fronten sind dabei kein Problem, kleine Metallteile wie Scharniere oder Schlösser stören ebenfalls nicht.
Anders verhält es sich mit Elektrogeräten. Herd, Kühlschrank, Spülmaschine und Dunstabzugshaube fallen unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz und müssen als eigene Kategorie angemeldet werden. Wer sie zusammen mit den Möbeln als Holz-Sperrmüll meldet, wird feststellen, dass die Geräte beim Abholtermin liegen bleiben. Die ebwo nimmt Elektrogeräte zwar ebenfalls kostenlos mit, aber nur, wenn sie korrekt als Elektrogeräte-Sperrmüll erfasst sind. Alternativ können sie auf dem Wertstoffhof an der Bobenheimer Straße abgegeben werden.
Ein weiterer Fallstrick betrifft Renovierungsabfälle. Arbeitsplatten, Waschbecken, Fliesen und Wandpaneele zählen nicht zum Hausrat und werden von der kostenlosen Hausratabfuhr ausgeschlossen. Wer eine Einbauküche vollständig entfernt, hat in aller Regel mindestens drei verschiedene Abfallkategorien zu koordinieren. Möbel fallen als Holz-Sperrmüll an, Geräte als Elektroschrott und Einbauteile als Renovierungsabfall. Das erfordert separate Anmeldungen, unterschiedliche Abholtermine und gelegentlich auch Fahrten zum Wertstoffhof.
Wer diesen Aufwand scheut oder schlicht keine Zeit hat, mehrere Termine zu organisieren, beauftragt einen Entsorgungsdienstleister. AFLEX übernimmt die Demontage, sortiert die Fraktionen direkt vor Ort und transportiert alles in einem Zug ab. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Fristen drücken, etwa bei einer bevorstehenden Wohnungsübergabe oder einer laufenden Haushaltsauflösung. Wir stimmen den Termin individuell ab und geben vorab eine klare Einschätzung zum Umfang. Anfragen nehmen wir per E-Mail unter info@aflex.de oder über die kostenfreie Hotline 0800 2393 100 entgegen.




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