Die Küchenentsorgung in Villingen-Schwenningen unterliegt den Regelungen des Abfallwirtschaftsamts im Schwarzwald-Baar-Kreis, und wer die Abläufe kennt, spart sich unnötige Wege und Ärger. Das Sperrmüllsystem des Kreises sieht vor, dass private Haushalte zweimal jährlich eine kostenfreie Abholung in Anspruch nehmen können, begrenzt auf vier Kubikmeter pro Termin. Alternativ lässt sich Sperrmüll mit einem Anlieferschein selbst zur Müllumschlagstation nach Tuningen bringen, wobei eine bestimmte Gewichtsgrenze kostenfrei gilt. Dabei zeigt sich schnell eine entscheidende Besonderheit bei Küchen: Altholz wird in Tuningen nicht angenommen. Küchenfronten, Regalbretter und Holzkorpusse müssen stattdessen zu einem der Recyclingzentren oder Wertstoffhöfe im Kreis gebracht werden, wo pro Anlieferung eine begrenzte Menge abgegeben werden darf. Wer das nicht weiß, fährt zweimal.
Noch komplizierter wird es bei Elektrogeräten. Herd, Geschirrspüler, Kühlschrank und Dunstabzugshaube fallen unter das Elektrogerätegesetz und müssen getrennt als Elektroschrott erfasst werden. Im Schwarzwald-Baar-Kreis werden Elektrogeräte auf Wertstoffhöfen gesammelt, wobei seit Anfang 2026 der Wertstoffhof Plus in Hüfingen auch größere Geräte wie Kühlgeräte annimmt. Batterien müssen vor der Abgabe entnommen werden. Wer neue Elektrogeräte über einen Händler kauft, kann die Altgeräte dort im Rahmen der gesetzlichen Rücknahmepflicht abgeben.
Beim Herdanschluss gilt eine klare Vorschrift: Starkstromkabel dürfen ausschließlich von einer Elektrofachkraft getrennt werden. Wer das selbst versucht, gefährdet sich und riskiert Probleme bei der Wohnungsübergabe. Sanitärkeramik oder Fliesen, die beim Küchenumbau anfallen, zählen übrigens nicht zum Sperrmüll, sondern als Bauschutt und müssen separat entsorgt werden. Wer eine Küche inklusive Fliesenspiegel entfernen lässt, hat mindestens vier verschiedene Entsorgungswege vor sich: Sperrmüll, Altholz, Elektroschrott und Bauschutt.
Dazu kommt der praktische Aufwand. Einbauküchen sind in der Regel fest verschraubt, Arbeitsplatten aus Naturstein oder Keramik wiegen erheblich, und der Transport zu den jeweiligen Annahmestellen erfordert ein geeignetes Fahrzeug sowie ausreichend Zeit für mehrere Fahrten. Wer diesen Aufwand unterschätzt, steht schnell mit demontierten Teilen in der Wohnung, ohne eine praktikable Möglichkeit, sie kurzfristig loszuwerden. Hinzu kommt, dass viele Wertstoffhöfe feste Öffnungszeiten haben und keine Großmengen ohne Voranmeldung annehmen. Selbst erfahrene Heimwerker stoßen hier an Grenzen, sobald mehr als eine Handvoll Teile anfällt.
Aflex kennt diese Abläufe und koordiniert alle Entsorgungswege direkt. Wir schauen uns die Situation vorab an und geben Ihnen eine klare Einschätzung, was anfällt und wie wir vorgehen. Sprechen Sie uns an.




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