Regensburg hat im Vergleich zu vielen anderen deutschen Städten eine Besonderheit, die viele erst beim Auszug oder bei der Haushaltsauflösung bemerken: Es gibt keine städtische Sperrmüllabholung. Wer Küchenmöbel loswerden möchte, muss sie selbst zum Recyclinghof an der Markomannenstraße 3 bringen oder mit eigenem Fahrzeug zur Müllumladestation Haslbach an der Hofer Straße 30 fahren. Für die Selbstanlieferung in Haslbach ist ein ausgefülltes Formular mit Name, Adresse und Kennzeichen erforderlich. Wer kein geeignetes Fahrzeug hat oder körperlich nicht in der Lage ist, schwere Schränke zu transportieren, steht damit vor einem echten logistischen Problem.
Für Elektrogroßgeräte gilt eine andere Regelung. Herd, Spülmaschine und Kühlschrank dürfen nach dem ElektroG nicht im Restmüll landen und müssen zwingend getrennt von Möbeln abgegeben werden. Die Stadt Regensburg nimmt diese Geräte kostenlos am Recyclinghof an. Alternativ können Händler mit großer Verkaufsfläche zur Rücknahme verpflichtet sein, wenn gleichzeitig ein neues Gerät gekauft wird. Wer keines davon kauft, ist auf den Recyclinghof oder einen professionellen Entsorger angewiesen. Batterien und Akkus müssen vor der Abgabe aus dem Gerät entnommen werden, weil sie Brandgefahr darstellen und separat gesammelt werden.
Einbauküchen sind ein Sonderfall, der in der Praxis häufig unterschätzt wird. Wenn Geräte fest verbaut sind und neuere Modelle andere Abmaße haben, lässt sich die Küche oft nicht in Teilen weiterverwenden. Das bedeutet, dass die gesamte Einrichtung raus muss, auch wenn einzelne Elemente optisch noch in Ordnung sind. Fest mit der Gebäudesubstanz verbundene Teile, etwa eingemauerte Sockel oder verklebte Verkleidungen, gelten laut der Benutzerordnung des Recyclinghofs als bauschutt-ähnliches Material und werden dort gegen Entgelt angenommen. Diesen Punkt klärt Aflex bei der Besichtigung, damit im Nachhinein keine Überraschungen entstehen.
Im Landkreis Regensburg, also außerhalb der Stadtgrenzen, gelten teilweise andere Regeln. Holziger Sperrmüll wie Küchenschränke muss dort getrennt von anderen Sperrmüllteilen bereitgestellt werden. Wer im Umland wohnt, sollte das bei der Planung berücksichtigen. Aflex ist sowohl in der Stadt als auch im Landkreis tätig und kennt die jeweiligen Anforderungen.
Praktisch gesehen läuft eine professionelle Küchenentsorgung in mehreren Schritten ab. Zuerst trennt das Aflex-Team die Elektrogeräte vom Strom- und Wassernetz, danach werden sie demontiert und separat abtransportiert. Anschließend folgt die Demontage der Möbel, sortiert nach Material. Abschließend wird der Raum besenrein übergeben. Wer diesen Ablauf selbst organisiert, braucht ein geeignetes Fahrzeug, Werkzeug für die Demontage, Kenntnisse über die Annahmebedingungen der lokalen Entsorgungsstellen und ausreichend Zeit. Aflex bündelt das alles in einem Termin und stellt sicher, dass jede Fraktion dort landet, wo sie hingehört.




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