Ratingen hat klare Regeln dafür, wie Küchenmöbel und Elektrogeräte entsorgt werden dürfen. Wer sie kennt, vermeidet unnötige Wartezeiten und abgelehnte Abgaben. Der städtische Sperrmüll ist ausdrücklich für haushaltsübliche Kleinmengen gedacht. Die Abholmenge orientiert sich an der Möblierung eines einzelnen Raumes, also einer Aufstellfläche von etwa vier mal einem Meter. Wer eine vollständige Küche oder gar eine ganze Wohnung auflöst, überschreitet dieses Limit regelmäßig. Die Stadt Ratingen schreibt in solchen Fällen vor, dass Wohnungs- und Haushaltsauflösungen auf eigene Kosten über private Entsorgungsfirmen abgewickelt werden müssen. Die städtische Sperrmüllabholung ist dafür nicht vorgesehen.
Wer den Sperrmüllweg für kleinere Restmengen nutzen möchte, muss den Termin vorab online anmelden und dabei Adresse, Art des Gutes sowie einen Wunschtermin angeben. Das Sperrgut muss am Abfuhrtag bis sechs Uhr morgens am Straßenrand bereitstehen, frühestens jedoch am Vorabend. Es darf weder Gehwege blockieren noch den Verkehr behindern. Wer diese Zeitregel verpasst, riskiert, dass die Abholung ausbleibt und ein neuer Termin beantragt werden muss.
Am Wertstoffhof Ratingen-Tiefenbroich in der Robert-Zapp-Straße können Privatpersonen Elektroaltgeräte, Sperrmüll, Altholz und Altmetall in begrenzten Mengen abgeben. Für Küchenmöbel entsorgen in Ratingen gilt dabei strikte Materialtrennung. Möbelkorpusse aus Holzwerkstoff kommen als Sperrmüll, Echtholzelemente in den Altholzcontainer, Metallgriffe und Beschläge zum Altmetall. Elektrogeräte wie Herd, Kühlschrank oder Geschirrspüler werden als Elektroaltgeräte separat erfasst. Der Wertstoffhof steht ausschließlich Ratinger Privathaushalten offen, gewerbliche Abgaben sind nicht zulässig.
Schadstoffhaltige Abfälle, die sich in Küchen häufig ansammeln, darunter alte Lacke, Lösungsmittel oder Reinigungskonzentrate, dürfen weder in den Hausmüll noch zum Wertstoffhof. Sie können kostenlos an mobilen Sammelstellen abgegeben werden. Das Schadstoffmobil hält viermal jährlich in den Stadtteilen Lintorf, Hösel, Homberg und Breitscheid. Zusätzlich gibt es samstags von neun bis zwölf Uhr eine Annahmemöglichkeit direkt am Wertstoffhof.
Elektrogeräte unterliegen auch dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Händler sind gesetzlich verpflichtet, Altgeräte kostenlos zurückzunehmen, wenn ein vergleichbares neues Gerät gekauft wird. Bei einer vollständigen Küchenauflösung ist dieser Weg jedoch selten praktisch, weil die Geräte nicht einzeln ersetzt, sondern komplett entfernt werden. In solchen Fällen übernehmen wir die Abgabe direkt über die zuständigen Stellen.
Wer die Demontage selbst plant, sollte die Reihenfolge kennen. Zuerst müssen alle Geräte abgeschaltet, Kühlschrank und Gefrierer abgetaut und die Anschlüsse für Strom, Wasser und Gas gesichert werden. Erst dann beginnt der Abbau von oben nach unten. Wer bei Strom- oder Gasanschlüssen unsicher ist, sollte eine Fachkraft hinzuziehen. Wir koordinieren das auf Wunsch mit, damit kein Schritt vergessen wird und die Übergabe des Raumes reibungslos verläuft. Sprechen Sie uns an, wir besprechen den Ablauf gerne vorab telefonisch oder per E-Mail unter info@aflex.de.




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