Ingolstadt hat für die Entsorgung von Sperrmüll und Elektrogeräten ein gut ausgebautes System, das aber nur funktioniert, wenn Sie die Spielregeln kennen. Die Ingolstädter Kommunalbetriebe, kurz INKB, bieten privaten Haushalten einen kostenlosen Abholservice für Sperrmüll an. Dieser Service ist über die Abfallgebühren bereits abgegolten und kann bis zu zweimal im Jahr genutzt werden. Wer einen Termin möchte, meldet sich telefonisch an. Der Abholtermin wird dann für einen bestimmten Tag vereinbart, und der Sperrmüll muss früh morgens bereitgestellt sein, da die INKB im Laufe des Tages abholt.
Küchenmöbel gelten dabei als Sperrmüll, sofern sie zu groß für die reguläre Restmülltonne sind. Das trifft auf nahezu alle Küchenschränke zu. Wer lieber selbst anliefert, kann die Wertstoffhöfe der Stadt nutzen. Im Süden der Stadt liegt der Wertstoffhof Süd im Gewerbegebiet Weiherfeld, im Norden gibt es einen weiteren Standort. Dort können Sperrmüll, Möbelholz und Elektrogeräte kostenlos abgegeben werden. Wer kein geeignetes Fahrzeug hat, kann an den Wertstoffhöfen gegen eine geringe Gebühr einen Anhänger ausleihen.
Die Wertstoffhöfe dürfen nur von Personen genutzt werden, die in Ingolstadt gemeldet sind und dort Abfallgebühren zahlen. Wer aus dem Umland kommt, hat keinen Zutritt. Das ist besonders relevant, wenn Angehörige oder Dienstleister aus anderen Städten die Entsorgung übernehmen sollen.
Elektrogeräte folgen eigenen Regeln. Kühlschränke, Gefriergeräte, Spülmaschinen, Herde und Dunstabzüge dürfen gesetzlich nicht in die Restmülltonne. Sie können an den Wertstoffhöfen abgegeben, der Sperrmüllabholung beigelegt oder beim Handel zurückgegeben werden. Kleinere Elektrogeräte wie Mikrowellen oder Wasserkocher müssen für die Sperrmüllabholung gesammelt in einem Behälter bereitgestellt werden, nicht lose auf dem Gehweg.
Wer Sperrmüll mit anderen Abfällen mischt oder Gegenstände bereitstellt, die nicht als Sperrmüll zählen, riskiert, dass die INKB alles stehen lässt. Die Verantwortung für die Entfernung liegt dann beim Anmeldenden. Kurzfristig einen privaten Entsorgungsdienstleister zu beauftragen bedeutet zusätzlichen Aufwand und Kosten, die sich mit etwas Vorbereitung vermeiden lassen.
Wer eine vollständige Küche entsorgt, also Möbel, Elektrogeräte, Arbeitsplatten und Kleinstteile gemeinsam, tut gut daran, die Materialien bereits beim Ausbau zu trennen. Die INKB empfiehlt ausdrücklich, Abfälle schon beim Einladen nach Abfallgruppen vorzusortieren. Das spart Zeit am Wertstoffhof und verhindert, dass Abfälle abgewiesen werden. Aflex übernimmt diese Sortierung direkt vor Ort und bündelt alle Wege in einem Arbeitsgang. Wer nicht selbst ein- und aussortieren möchte oder keine Zeit für mehrere Fahrten zu den Wertstoffhöfen hat, ist mit diesem Service gut aufgestellt. Aflex kennt die lokalen Anforderungen in Ingolstadt und sorgt dafür, dass Küchenmöbel, Elektrogeräte und Restmaterialien jeweils den richtigen Entsorgungsweg nehmen.




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