Die Stadt Hanau hat klare Regeln dafür, wie Küchenabfälle zu trennen und zu entsorgen sind. Wer diese kennt, vermeidet Verzögerungen und unnötige Kosten. Vorab das Wesentliche: Eine Küche besteht aus mindestens drei verschiedenen Abfallkategorien, die jeweils eigene Entsorgungswege haben. Küchenmöbel wie Schränke, Hängeschränke und Arbeitsplatten aus Holz oder Holzwerkstoffen gelten als Sperrmüll. Hanauer Einwohnerinnen und Einwohner können Sperrmüll dreimal jährlich kostenlos abholen lassen, jeweils bis zu drei Kubikmeter. Die Anmeldung läuft über den Online-Service der Stadt, per Postkarte in Stadtteilläden oder per E-Mail. Wer selbst anliefern möchte, kann das am Wertstoffhof in der Benzstraße 8–12 tun, allerdings nur bis zu zwei Kubikmeter und ausschließlich als Hanauer Einwohnerin oder Einwohner. Alle Abfälle müssen vorsortiert angeliefert werden, auf dem Gelände gilt Warnwestenpflicht.
Elektrogeräte folgen einem anderen Weg. Kühlschrank, Geschirrspüler und Herd dürfen nicht zusammen mit dem Möbelsperrmüll angemeldet werden. Größere Elektrogeräte werden nach schriftlicher Anmeldung separat abgeholt. Wer sie selbst abgibt, kann das mittwochs und samstags am Wertstoffhof in der Daimlerstraße tun. Händler, bei denen neue Geräte gekauft werden, sind gesetzlich zur Rücknahme der Altgeräte verpflichtet. Vor der Abgabe müssen entnehmbare Akkus und Batterien entfernt sein.
Bauschutt aus der Küche, also Fliesen, Keramik und mineralisches Material, ist am Wertstoffhof Benzstraße gebührenpflichtig und auf einen Kubikmeter begrenzt. Gipsbaustoffe und Gasbeton, also Materialien wie Ytong oder Porenbeton, werden dort nicht angenommen. Wer solche Materialien beim Küchenabbau vorfindet, braucht einen anderen Entsorgungsweg.
Dazu kommt die Frage der Demontage selbst. Die Reihenfolge ist nicht beliebig. Zuerst werden die Elektrogeräte nach dem Trennen der Anschlüsse abtransportiert, dann folgen Spüle und Wasserleitungen, zuletzt Arbeitsplatte und Schränke. Elektroanschlüsse dürfen ohne Fachkenntnisse nicht getrennt werden. Wer das selbst versucht, riskiert Schäden an der Hausinstallation oder gefährliche Situationen.
Wer all das selbst koordinieren möchte, muss mehrere Anmeldungen bei verschiedenen Stellen vornehmen, Wartezeiten einplanen und die Materialtrennung korrekt durchführen. Zwischen Anmeldung und Abholung beim kommunalen Sperrmüllservice können durchaus mehrere Wochen vergehen. Wer die Küche im Zuge eines Umzugs oder einer Renovierung abbaut, hat diesen Spielraum oft nicht. Genau hier setzt Aflex an. Alle Schritte laufen koordiniert ab, die Materialtrennung erfolgt fachgerecht, und der Zeitplan richtet sich nach Ihrem Vorhaben, nicht nach kommunalen Wartelisten.




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